Pferde-ABC

Bauernrennen

Bauernrennen stammen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts, als die Pferde für Galopprennen noch bei Bauern in der Umgebung einer Rennbahn untergestellt werden mussten. Als Dank durften die Pensionswirte nach Ende der Rennsaison zu ihrem Privatvergnügen Rennen mit ihren eigenen Pferden austragen.

Hauptsächlich waren das schwere Warmblüter, aber auch kräftige Ponys und sogar Kaltblüter. Dieser Brauch hat sich in gewandelter Form bis heute erhalten. Bei Bauernrennen darf nun jeder beliebige Reiter - egal, ob Landwirt oder nicht - mitmachen, sofern sein Pferd gesund ist, beide ein bestimmtes Alter haben und zu einer der Gruppen passen, für die solche Rennen ausgeschrieben werden. Manchmal werden außerdem auch Trabrennen abgehalten.