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Es grünt so grün 
Im Mittelalter hängte man Eiben-, Misteln oder Tannenzweige auf, um die Weihnachtszeit zu feiern und auch Geister zu vertreiben. Ein grüner Zweig mitten im Winter war ein Zeichen für Hoffnung und neues Leben.

Oh, Tannenbaum
Im 15. Jahrhundert begann langsam der Brauch, ganze Tannen als Weihnachtsbaum zu nehmen. Meistens wurden sie wie Maibäume draußen aufgestellt, deshalb auch "Weihnachtsmaien" genannt und mit Äpfeln, Nüssen und Lebkuchen behängt. Die Leckereien durften an Neujahr geplündert werden. Erst um 1800 kam der Tannenbaum im Wohnzimmer in Mode. Damals hing er übrigens von der Decke runter und kriegte auch keine Kerzen. Heutzutage wird er natürlich viel schöner in Szene gesetzt! 

Kerzen und Lichterketten
Die heimischen Weihnachtsbäume waren anfangs kerzenlos, denn Wachs war teuer. Erst als Kerzen im Laufe des 19. Jahrhunderts mit den Ersatzstoffen Stearin und Paraffin hergestellt werden konnten, wurden sie zum leuchtenden Weihnachtsbaumschmuck. Der Durchbruch für elektrische Kerzen und Lichterketten kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als elektrisches Licht in den Haushalten immer selbstverständlicher wurde.

Lichtermeer auf Knopfdruck
Der traditionelle Baum auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt besteht aus über 1000 Fichten. Wie viele Kerzen sind da wohl nötig? Gut, dass es mittlerweile elektrische Lichterketten gibt...  

Adventskranz
1839 baute der Erzieher Johann Hinrich Wichern aus Hamburg einen Holzkranz mit 23 Kerzen. Jeden Morgen im Dezember zündete er ein neues Licht an. Damit wollte er den armen und verwaisten Kindern, die er betreute, das Warten auf Weihnachten verkürzen. Zirka 20 Jahre später war der Adventskranz in ganz Deutschland verbreitet. Nun bestand er aus grünen Zweigen und nur noch vier Kerzen.

Adventskalender
Die Zeit bis Weihnachten versüßt uns auch eine andere Erfindung: 1903 ließ der Münchner Unternehmer und Pfarrerssohn Gerhard Lang den ersten Adventskalender drucken. Der war zum Basteln und bestand aus zwei Papierbögen. Der eine Bogen hatte 24 Felder, auf die Kinder bunte Bilder vom zweiten Bogen kleben konnten. Es dauerte noch Jahrzehnte, bis Adventskalender mit Türchen und Schokolade dahinter hergestellt wurden.

Weihnachten für die Katz
Wusstest du, dass es inzwischen sogar Adventskalender für Haustiere gibt? Hinter den Türchen verbergen sich dann Trockenfutter und Leckerlis. Mach doch für dein Haustier einen Kalender selber! Zum Beispiel kannst du kleine Säckchen befüllen. So kommen auch unsere tierischen Freunde in Weihnachtsstimmung.

Der heilige Nikolaus
Ihn hat es wirklich gegeben: Bischof Nikolaus lebte in Myra in der heutigen Türkei und war ein guter Mann, der Kindern und armen Leuten half. Er starb am 6. Dezember im Jahre 345. Später wurde er heilig gesprochen. So entwickelte sich der Brauch, am 6. Dezember die Kinder zu beschenken. Weil der Heilige Nikolaus ein katholischer Bischof war, erscheint er in den Geschichten oft mit Bischofsmütze und Stab.

Christkind als Gabenbringer
Oft wird gedacht, das Christkind sei aus einem Volksbrauch entstanden. Stimmt aber nicht. Kirchenreformator Martin Luther hat diese Weihnachtsfigur im 16. Jahrhundert erfunden, damit sie statt des Heiligen Nikolaus die Geschenke bringen soll. Was hatte Luther denn gegen Sankt Nikolaus? Gegen ihn und seine guten Taten natürlich nix. Doch Luthers Lehren waren christlich evangelisch, und da passte ein christlich katholischer Bischof und Heiliger nicht so gut. Ein himmlisches, engelsartiges Wesen dagegen ließ sich prima mit der Weihnachtsgeschichte verknüpfen.

Die Weihnachtsmänner
Der größte Konkurrent vom Christkind ist der noch später erfundene Weihnachtsmann. Wer und wann genau diesen abgewandelten Nikolaus ins Rennen gebracht hat, weiß man nicht ganz genau. 1835 jedenfalls wurde er in Deutschland im bekannten Lied "Morgen kommt der Weihnachtsmann" von Hoffmann von Fallersleben besungen. Und seit zirka 1863 mischt sich das hierzulande auch mit der Figur des Santa Claus aus den USA. Seine magischen Fähigkeiten hat unser Weihnachtsmann alias Santa Claus wiederum von den Legenden um Sinterklaas aus Holland. Und sein rotes Outfit? Das bekam er erst in den 1930ern verpasst und stammt - das ist kein Witz - aus einer Limonaden-Werbung.    

Fest der Liebe
Klar, die Geschenke sind schon eine tolle Sache. Aber der schönste Weihnachtsbrauch ist doch, dass die ganze Familie an den Festtagen zusammenkommt. Und dass man den Menschen, die man liebt, eine kleine Freude macht. Denn Weihnachten ist ja vor allem eins: das Fest der Liebe.

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