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Report: Taschengeld-Tipps

Aus wenig wird viel Regelmäßiges Training Wer kriegt wieviel? Sparen und mehr herausholen Karte zücken Plastikkarte als Notgroschen Überblick behalten Auf ein Ziel hin sparen Ein Job für dich? Wer noch kein Teenie ist Schülerjobs In den Ferien malochen

Ein plötzlicher Geldregen ist ja eher selten... Aber wenn du mit deinem Taschengeld gut umgehst, wird sich dein Erspartes vermehren. Hier kommen Infos und Tipps, die dir dabei helfen.

Je früher wir lernen, unser Geld einzuteilen, desto besser. Übst du das bereits als Kind, wird es dir als Erwachsener auch leichter fallen. Wichtig ist, dass dir deine Eltern dein Taschengeld als festen Betrag immer zum gleichen Termin auszahlen. Zum Beispiel jede Woche immer montags oder monatsweise immer jeden ersten Montag im Monat. Sie können es dir bar auf die Hand geben, auf ein Konto überweisen oder sogar als Guthaben auf eine Kreditkarte laden.

Über die Höhe des Taschengeldes wird in vielen Familien diskutiert. Hier unten siehst du die altersbezogenen Empfehlungen der Jugendämter. Denk aber daran: Diese Beträge dienen nur zur Orientierung! Denn wieviel Taschengeld du wirklich bekommst, hängt ab von der finanziellen Situation deiner Eltern und auch von den Zahlungen, die deine Eltern vielleicht manchmal oder gar regelmäßig für dich übernehmen (zum Beispiel für Süßigkeiten, ein Zeitschriften-Abo, die Handy-Rechnung, den Kauf von Klamotten usw.).
6-7 Jahre: 2 Euro in der Woche
8-9 Jahre: 3 Euro in der Woche
10-11 Jahre: 14-16 Euro im Monat
12-13 Jahre: 20-22 Euro im Monat
14-15 Jahre: 25-30 Euro im Monat
16-17 Jahre: 35-45 Euro im Monat
ab 18 Jahren: 70 Euro im Monat

Du kannst dein Taschengeld natürlich in eine Spardose stecken. Oder deine Eltern überweisen den Betrag oder einen Teil davon auf ein Konto. Viele Banken bieten kostenlos Konten für Kinder und Jugendliche an. Das Praktische daran: Auf der Bank liegt es sicher, und du behältst durch regelmäßige Kontoauszüge den Überblick. Und das Beste: Durch Zinsen vermehrt sich dein Erspartes auf dem Konto von ganz allein. Selbstverständlich kannst du dir am Bankschalter auch was von deinem Geld auszahlen lassen.

Deine Eltern könnten einen Teil des Taschengeldes auch auf ein Kreditkartenkonto zahlen. Ja, es gibt extra Kreditkarten für Minderjährige! Dahinter steckt das gleiche Prinzip wie bei einem Prepaid-Handy: Deine Eltern laden ein spezielles Kreditkartenkonto mit einem Betrag auf. Du kannst dann mit der Prepaid-‚Kreditkarte‘ einkaufen – und zwar (nur) so lange, bis die eingezahlte Summe auf dem Konto aufgebraucht ist. Die regelmäßige Nutzung einer solchen Kreditkarte ist allerdings wohl eher was für Jugendliche ab 14. Die können so das bargeldlose Bezahlen üben.

Eine Prepaid-Kreditkarte für Kids hat in bestimmten Situationen aber auch Vorteile für jüngere Kinder: Bei Reisen ohne Eltern sind sie nicht auf Bargeld angewiesen und verfügen im Notfall über ein finanzielles Polster, das sie rasch nutzen können: Karte rein in den Automaten und Geld ziehen oder Zahlungen gleich per Karte tätigen. Und: Selbst bei Verlust oder Diebstahl der Karte kann im schlimmsten Fall bloß das derzeitige Guthaben geklaut werden.

Ja, früh übt sich... Vertrauen in deine Sparkünste ist gut, Kontrolle ist besser. Trag deine Einnahmen und Ausgaben doch in eine Liste ein! Du kannst Letztere auch in Kategorien aufteilen wie "Süßkram", "Geschenke", "Freizeit-Events" (beispielsweise Kino- und Schwimmbadbesuche) usw. So siehst du am Ende des Monats, für was genau du wieviel Geld ausgegeben hast und kannst die nächsten Einsparungen oder Ausgaben besser planen.

Du willst dir einen besonderen Wunsch erfüllen, der mehr Geld kostet, als dein kleines Vermögen derzeit hergibt? Dann musst du dein Taschengeld dafür tapfer sparen und andere Wünsche warten lassen. Dauert dir das zu lange, kannst du dir ja mit einem Neben- oder Ferienjob was dazuverdienen

Wochentags nach der Schule oder in den Ferien jobben gehen, bessert deine Kasse garantiert auf. Allerdings müssen du und deine Eltern sich im Vorfeld über das Jugendschutzgesetz informieren. Dieses regelt, wie viel und wie lange Jugendliche arbeiten dürfen.
 

Bis du 13 Jahre alt bist, darfst du laut Gesetz gar nicht arbeiten. Aber: Du kannst ja jemandem freiwillig bei etwas helfen, das dich weder körperlich noch seelisch belastet, und dafür bekommst du eventuell ein paar Taler für dein Sparschwein geschenkt. Vielleicht freut sich dein Opa, wenn du den Rasen im Garten sprengst, oder die ältere Nachbarin, wenn du mit deren Pudel ab und zu an der Leine Gassi gehst? Und Mutti beim Hausputz zu unterstützen, könnte sich auch auszahlen...  

Ab 13 Jahren darfst du leichte Arbeiten verrichten, um dein Taschenggeld aufzubessern. Diese Tätigen sind beispielsweise okay: Zeitungen austragen, Nachhilfe geben, Babysitten und Hilfe beim Einkaufen. Während der Schulzeit (also außerhalb der Ferien) ist dir das Geldverdienen nach der Schule maximal zwei Stunden pro Tag und nur zwischen acht Uhr morgens und sechs Uhr abends erlaubt.

Und Ferienarbeit? Die ist Schülern ab 15 Jahren bis zu 20 Arbeitstagen zu jeweils acht Stunden gestattet. Auch hier gilt der tägliche Zeitraum zwischen acht Uhr morgens und sechs Uhr abends. Natürlich gibt es dahingehend auch Ausnahmen, zum Beispiel bei Jobs in der Landwirtschaft, im Bäckerhandwerk, im Gaststättengewerbe und im künstlerischen Bereich.

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Aus wenig wird viel

Regelmäßiges Training

Wer kriegt wieviel?

Sparen und mehr herausholen

Karte zücken

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