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Reiten & Pferde - Reportagen

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Flämisches Pferd, Brabanter und Belgisches Kaltblut – das alles sind Namen für die gutmütigen und fleißigen Pferde aus dem belgischen Hochland. Überall dort, wo Ruhe, Kraft und Ausdauer gefragt sind, ist der Brabanter zur Stelle. Im Ackerbau, beim Holzrücken im Wald, beim Kohleabbau oder als Zugpferd vor Hochzeitskutschen und Feuerwehrwagen – den Belgischen Kaltblütern macht so schnell keiner was vor!

Die Wurzeln der Ardenner-Pferde reichen weit zurück: Die schweren Kaltblüter sollen direkte Nachfahren der Urpferde sein. Die Kopfform der Ardenner erinnert heute noch an ihre Vorfahren. Aber auch ihre Heimat, das ausgedehnte Waldgebirge, hat die Pferde geprägt. So sind die Ardenner berühmt für ihre Ausdauer, Kraft und Genügsamkeit.

 

Dein Wissen über die Schwergewichte kannst du hier im Quiz unter Beweis stellen!

Percherons sind im Nordwesten von Frankreich zu Hause. Die meisten von ihnen sind Schimmel, Braune und Rappen kommen eher selten vor. Im Gegensatz zu anderen Kaltblutrassen hat das Percheron großes Talent für die Dressur! Wegen seiner schrägen Schulter lässt sich ein Percheron außerdem sehr gut reiten. Das führt dazu, dass das schwere Arbeitspferd immer häufiger als Reitpferd eingesetzt wird.

Auch der Poitevin mulassier, oder kurz Poitevin oder Mulassier genannt, stammt aus Frankreich. Die Kaltblüter kommen in allen Farben vor, die meisten von ihnen sind aber Falben mit Aalstrich und Zebrastreifen an den Beinen. Füchse, Rappen, Braune und Schimmel sind eine Seltenheit! Das Poitevin ist ein sehr beliebtes Kutschpferd. Weil es als ehrlich, sanft und ruhig gilt, wird es auch zur Hippotherapie eingesetzt.

Die gutmütigen und arbeitswilligen Freiberger sind die letzte ursprüngliche Schweizer Pferderasse. Die Pferde werden als leichte Kaltblüter oder aber als schwere Warmblüter bezeichnet. Sie stammen ursprünglich vom Hochplateau Freiberge (Franches-Montagnes), weshalb sich auch die Abkürzung FM für diese Rasse durchgesetzt hat. Freiberger sind die bevorzugten Pferde der Schweizer Armee

Die Alpenregionen Österreichs und Bayerns sind die Heimat der Noriker. Da die Pferde lange Zeit im Gebirge gehalten wurden, passten sie sich wie kaum eine andere Kaltblutrasse dem steilen Gelände an. Sie sind richtige Kletterkünstler. Auch aus diesem Grund zählen die Noriker in ganz Mittel- und Südeuropa zu den beliebtesten Pferden. Wegen ihres ruhigen Temperamentes und ihrer Stärke werden die Noriker gern als Arbeitspferde eingesetzt.

 

Du willst mehr über Noriker erfahren? Dann beantworte unsere Quizfragen!

Die Noriker sind auch die Vorfahren einer anderen Kaltblutrasse aus Süddeutschland: dem Süddeutschen Kaltblut. Entsprechend viel haben beide Rassen auch gemeinsam! Allerdings ist das Süddeutsche Kaltblut mitunter etwas größer, aber auch leichter und entsprechend schlanker ist als der typische Noriker. Dafür ist die Farbauswahl beim Noriker größer. Süddeutsche Kaltblüter kommen vor allem bei der Feldarbeit und als Wagenpferd zum Einsatz. Da hilft es, dass die Schwergewichte sehr zuverlässig und nervenstark sind.

Jütländer stammen aus Dänemark. Sie gehören zu den ältesten Pferderassen Europas. Mit ihrer Fuchsfarbe und dem hellem Langhaar sehen sie den Haflingern sehr ähnlich! Im Mittelalter waren die Jütländer bei den Rittern sehr beliebt. Später halfen die kräftigen Pferde vor allem in der Landwirtschaft. Jütländer sind zwar keine besonders geeigneten Reitpferde, machen aber vor jeder Kutsche eine gute Figur!

Clydesdales stammen aus Schottland. Diese schweren Kaltblüter mit den typischen weißen Abzeichen gibt es erst seit etwa 150 Jahren. Sie sind mit den Shire Horses verwandt können bis zu 1.000 Kilogramm schwer werden! Wegen ihrer Kraft setzen Brauereien auf der ganzen Welt heute noch Clydesdales als Zugpferde ein.

 

Schon gewusst? Angus, das Pferd im Disney-Film „Merida – Legende der Highlands“ ist ein Clydesdale!

Shire Horses sind die größten und stärksten Pferde der Welt. Und auch die gutmütigsten. Ihre großen, freundlichen Augen verraten viel über ihr sanftes Wesen. Shires sind sehr menschenbezogen und gelehrig. Auch deshalb darf man die geduldigen Tiere häufig als Stars im Zirkus bewundern.

 

Schon gewusst? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Londoner Straßenbahnen nicht von Motoren angetrieben, sondern von Shire Horses gezogen.

Genau genommen ist der Tinker eigentlich keine Rasse, sondern ein bestimmter Pferdetyp. Es handelt sich bei diesen Pferden um Irish Cobs oder Coloured Irish Cobs. Von diesen Rassen wurden die Tinker stark beeinflusst. Man merkt ihnen heute noch an, dass sie früher zum Ziehen schwerer Lasten gezüchtet wurden. Die kräftigen Kleinpferde sind kompakt und genügsam. Tinker sind aber auch sehr sensibel und menschenbezogen. Deshalb eignen sie sich besonders gut als Therapiepferde

Das American Cream Draft Horse ist die einzige Kaltblutrasse der USA! Seinen etwas umständlichen Namen verdankt das Pferd seinem wunderschönen cremefarbenen Fell. Fast alle Pferde dieser Rasse gehen zurück auf Stute namens Old Granny. Heute gibt es leider nur noch 400 registrierte Pferde dieser außergewöhnliche Rasse.

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