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Reiten & Pferde - Reportagen

Sattelarten Dressursattel Springsattel Vielseitigkeitssattel Gangpferdesattel Trekkingsattel Westernsattel Sapnischer Sattel Militärsattel Damensattel Sattel-Vielfalt

Jedes Pferd braucht einen Sattel, der ihm ganz genau passt, damit dieser nicht hin und her rutscht. Es können sich sonst Druckstellen bilden, die Schmerzen verursachen. Grob wird dabei zwischen Sport- und Gebrauchsätteln unterschieden.

Der Dressursattel gehört zu den Sportsätteln, die auch Pritschensättel genannt werden. Typisch sind lange, gerade geschnittene Sattelblätter, die verhindern sollen, dass der Reiter bei langen Bügeln mit den Stiefeln hängen bleibt.

Sättel für den Springsport haben einen längeren und flacheren Sitz als Dressursättel. Weit vorgebaute Sattelblätter ermöglichen dem Springreiter kurze Bügel, ausgeprägte Pauschen sorgen für sicheren Halt.

Der Vielseitigkeitssattel ist für die meisten Reitsportdisziplinen geeignet. Deshalb wird er oft auch Mehrzwecksattel genannt. Er ist eine Zwischenform des Dressur- und des Springsattels und gestattet dem Reiter sowohl kurze als auch lange Bügel.

Raumgreifende Bewegungen sind typisch für die zusätzlichen Gangarten Tölt und Pass. Spezielle Gangpferdesättel sollen dem Pferd daher viel Freiheit in der Schulter geben. Deshalb ist der Schwerpunkt bei diesen Sätteln auch weit nach hinten verlagert.

Im Gegensatz zu den Sportsätteln sind Gebrauchssättel zur längeren Benutzung, oft über Stunden, gedacht. So haben Trekkingsättel, die für Wanderritte verwendet werden, eine große Auflagefläche und verfügen über Ösen, an denen sich Gepäckstücke befestigen lassen. Außerdem sind sie eher leicht.

Traditionell wird der Westernsattel von den Cowboys benutzt, er kommt aber auch beim Westernreiten im Profi- sowie im Freizeitbereich zum Einsatz. Typisch für diesen Sattel sind eine breitere Sitzfläche, ein hoher hinterer Rand und das Sattelhorn, worum das Wurf- und Fangseil der Cowboys geschlungen wird.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Spanische Sattel, auch Iberischer Sattel oder Vaquerosattel genannt, speziell für die spanische Reitweise konzipiert. Er soll dem Reiter einen ruhigen und tiefen Sitz mit langen Bügeln ermöglichen. Die Sättel sind zudem vorne und hinten höher – so sitzt man auch bei Stößen fest im Sattel.

Militärsättel sind besonders robust und für lange Strecken geeignet. Typisch sind ein hoher Sitz und eine gute Anpassungsfähigkeit an den Pferderücken. Genau wie der Trekkingsattel verfügt der Militärsattel über Vorrichtungen zum Befestigen von Gepäckstücken.

Als Damensitz bezeichnet man den Seitsitz auf einem Pferdbeide Beine sind dabei auf einer Seite, normalerweise links. Der Damensattel verfügt über einen Steigbügel für das linke Bein, das rechte wird über ein Horn gelegt. So ist das Reiten auch im langen Rock problemlos möglich. 

Sättel unterscheiden sich nicht nur in ihrem Zweck, sondern auch in der Gestaltung – oft abhängig von der Region. So werden Sättel in Ägypten (oben links) anders verziert als in Marokko (oben rechts), im Kaukasus (unten links) oder in Indien (unten rechts).

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Sattelarten

Dressursattel

Springsattel

Vielseitigkeitssattel

Gangpferdesattel

Trekkingsattel

Westernsattel

Sapnischer Sattel

Militärsattel

Damensattel

Sattel-Vielfalt

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