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Reiten & Pferde - Reportagen

Dressurreiten Hohe Schule Ohne Dressur geht nix Im völligen Einklang Geschichte des Dressursports Mann, Frau? Hauptsache Reiter! Von einfach bis kompliziert Viele Lektionen Dressurprüfungen Pflicht und Kür CHIO Aachen Die Rekordhalter

Dressurarbeit und das sportliche Dressurreiten haben ihren Ursprung in der Gesundhaltung des Pferdes. Durch die Dressur-Übungen, die Lektionen heißen, sollen unter anderem die natürliche Kraft und Beweglichkeit des Pferdes trainiert werden. Man sagt dazu Gymnastizierung.

Die schwierigsten Dressur-Lektionen werden in der klassischen Reitkunst der Hohen Schule geritten. Hierin werden beispielsweise die Lippizzaner-Pferde in der berühmten Spanischen Hofreitschule in Wien ausgebildet.

Die Dressur ist auch die Voraussetzung für alle anderen reitsportlichen Aktivitäten. Denn ohne dressurmäßige Ausbildung würde weder ein Wanderreiter sein Pferd die Berge sicher hoch- und runterlenken noch ein Springreiter sein Ross durch den Hindernis-Parcours bringen. Nur ein ausgebildetes Pferd kann auf die Zügel-, Gewichts- und Schenkelhilfen seines Reiters reagieren.

Überhaupt spielt die Harmonie zwischen Reiter und Pferd eine große Rolle. Im besten Fall wirkt ein Dressurritt so, als seien Pferd und Reiter ein einziges Lebewesen, verschmolzen in einem Tanz voller Anmut und Grazie.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gibt es Dressurwettbewerbe. Damals sind Offiziere gegeneinander angetreten. 1912 wurde Dressurreiten olympisch. Obwohl es anfangs eine Männersportart war, sind heute vor allem Frauen darin führend.

Anders als bei vielen anderen Sportarten treten beim Dressurreiten Frauen und Männer gemeinsam an. Im internationalen Vergleich sind deutsche Dressurreiter/innen sehr erfolgreich. Allein bei den alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Spielen hat Deutschland zwischen 1964 und 2016 elf Goldmedaillen in der Mannschaftswertung geholt.

Beim Dressurreiten bewegt sich das Pferd in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auf geraden und gebogenen Linien (also den Reitbahnfiguren) - und zwar vorwärts, seitwärts und auch rückwärts. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen: In Deutschland heißen sie beispielsweise A (Anfänger) oder S (Schwer). Je höher die Schwierigkeitsstufe desto komplizierter die Bewegungsabläufe.

Hier auf dem Foto ist ein starker Trab zu sehen. Das ist ein verstärkter und raumgreifender Trab, bei dem die Vorderbeine weit nach oben schwingen. Lektionen wie beispielsweise die Traversale, Passage, Piaffe oder Galopppirouette sind noch viel schwieriger.

Alle Dressursport-Lektionen werden in einem Dressurviereck vorgeführt, welches 20 x 60 Meter misst. Am Rand stehen Buchstaben, die den Anfang und das Ende einer Übung markieren. Geritten wird entweder einzeln oder in einer kleinen Gruppe. Pferd und Reiter müssen in einer Dressurprüfung verschiedene Lektionen zeigen. Bis zu fünf Kampfrichter bewerten dies. Dabei reicht die Punkteskala von 0 bis 10. Eine Null bekommt, wer eine Übung nicht gezeigt hat, eine 10, wer etwas ausgezeichnet vorgeführt hat.

Bei Dressurprüfungen wird in Pflicht und Kür unterschieden. Bei der Pflicht müssen die Lektionen in einer bestimmten Reihenfolge gezeigt werden. Bei der Kür kann eine frei gewählte Abfolge an Übungen vorgeführt werden. Manchmal wird dies auch noch mit Musik untermalt. Die Kampfrichter bewerten eine Prüfung anhand folgender Punkte:
- Sitz
- Hilfegebung durch den Reiter
- Korrektheit der Ausführungen der Lektion
- Bewegung des Pferdes

Ein berühmter und traditionsreicher Dressurwettbewerb findet in Deutschland im Rahmen des CHIO Aachen statt. Dieses große internationale Pferdesportturnier wird seit 1924 hier ausgetragen. CHIO steht dabei für Concours Hippique International Officiel. Seit 1992 ist das Turnier auch unter dem Beinamen "Weltfest des Pferdesports" bekannt. Außer im Dressurreiten treten die Reiter in weiteren vier Disziplinen an: Gespannfahren, Springreiten, Vielseitigkeit und Voltigieren.

Dressurreiten als olympische Disziplin wird in der Klasse Grand Prix de Dressage, Grand Prix Spécial und Grand Prix Kür ausgetragen. Das absolute Spitzenreiter-Team hierin siehst du auf dem Foto: Charlotte Dujardin aus Großbritannien auf Valero. Seit Dezember 2012 halten die beiden sowohl den Weltrekord im Grand Prix de Dresssage als auch den im Grand Prix Spécial. Und seit 2013 führen sie die Weltspitze auch noch in der Grand Prix Kür an. Wow!

Check gleich hier im Quiz übers Dressurreiten (Link >>), wie gut du dich jetzt auskennst!

 

 

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