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Reiten & Pferde - Reportagen

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Die meisten Leute bringen mit dem so genannten "Araber"-Pferd zwei Eigenschaften in Verbindung: Schönheit und Temperament. Recht haben sie! Doch dahinter steckt noch viel mehr. Der Begriff "Araber" ist ein umganssprachlicher und stiftet viel Verwirrung. Er umfasst nämlich alle Pferde, die dem Erscheinungsbild und der Herkunft nach arabischen Ursprungs sind. Zum einen sind damit oft die rein gezogenen Vollblutaraber gemeint sowie...

...drei andere selbständige Züchtungen arabischer Herkunft: der Anglo-Araber (den siehst du hier auf dem Bild), der Shagya-Araber und das Arabische Halbblut.

Zum anderen werden unter der Rassegruppe "Araber" auch Pferde eingeordnet, deren Blut nicht rein genug ist, um als Vollblutaraber zu gelten, aber deren Anteil an Fremdblut wiederum zu gering ist, um einer der drei eben genannten Rassen (Anglo-Araber, Shagya-Araber, arabische Halbblüter) zugeteilt zu werden.

Übrigens: Obwohl das Stockmaß vieler Araber unter 1,48 Metern liegt, sind sie keine Ponys, sondern 'richtige' Pferde. Sie haben zwar alle Feuer und Temperament, gelten aber als sehr liebenswürdig. Sie gehen eine ganz enge Verbindung mit 'ihren' Menschen ein und bleiben ihnen treu wie ein echter Freund.

Vollblutaraber gelten als die älteste Pferderasse der Welt und haben ihren Ursprung im Nahen Orient: Einst wanderten sie an der Seite des Reitervolks der Beduinen durch die arabischen Wüsten. In der Trockenheit und Hitze waren Reittier und Mensch aufeinander angewiesen. Deshalb sind diese Pferde auch heute noch so robust und anhänglich.

Sie gehören zu den schönsten und edelsten Pferden der Welt. Im Orient nannte man sie schwärmerisch "Allahs liebste Kinder" oder "die Trinker des Windes".  Ihr zarter Kopf mit den großen Augen und den kleinen Ohren ist eines ihrer Markenzeichen.

Hals und Schweif sind beim Vollblutaraber hoch angesetzt. Das verleiht ihm ein besonders edles Erscheinungsbild.

Mittlerweile werden Vollblutaraber auf der ganzen Welt gezüchtet und besitzen viel Talent für den Reitsport, besonders als Distanz- und Wanderreitpferd.

Trotz ihres wilden Temperaments sind sie nicht nur für Reitprofis geeignet. Sie haben auch eine sanfte und sensible Seite und sind unkompliziert und intelligent. Allerdings sollten sie nicht so oft ihren Besitzer wechseln müssen. Menschen gegenüber verhalten sie sich zwar generell freundlich, doch sie verschenken ihr Herz oft an eine Bezugsperson und bleiben 'ihrem' Menschen dann immer treu.

Ein Anglo-Araber ist das Kind eines Arabers und eines Vollblüters, der wiederum vom Araber abstammt. Er wird vornehmlich in Frankreich gezüchtet. Vom Araber hat er die Gesundheit und den Leistungswillen geerbt und vom Vollblüter die Schnelligkeit. Daher ist er ein beliebtes Pferd für den Hochleistungssport.

Anglo-Araber sind größer als Araber und haben auch ein gerades Kopfprofil. Weil sie trittsicher, gelassen und auch schwere Gewichte tragen können, sind sie insbesondere ideal für unsichere erwachsene Reiter.     

Auch Shagya-Araber (Shagya wird "Schag-ja" gesprochen) sind eine eigenständige Rasse. Sie ist in Ungarn entstanden, und zwar aus Vollblutaraberhengsten aus dem Orient und europäischen Stuten, die erfolgreich in der Kavallerie gedient hatten. Ihr Name geht zurück auf einen ihrer bedeutendsten Stammväter, den Beduinenhengst "Shagya".

Shagyas bringen alle Voraussetzungen mit, um im Sport Höchstleistungen zu bringen. Gleichzeitig sind sie zuverlässige Familienpferde. Sie gelten als nervenstark, menschenfreundlich und sehr, sehr rücksichtsvoll. Es heißt, wenn sie gut ausgebildet seien, könne man sie 'mit dem kleinen Finger' reiten.

Arabische Halbblüter stellen keine eigene Rasse dar, sondern eine vielfältige Rassegruppe. Ihre Gemeinsamkeit: Ein Arabisches Halbblut hat in der Regel einen Vollblutaraberhengst zum Papa. Die Mama gehört zu einer anderen Rasse (meist Warmblüter), hat aber oft selbst ein arabisches Pferd in der Familie.

Da neben den Vollblutaraber-Genen quasi noch unendlich andere Erbanlagen in den Arabischen Halbblütern stecken können, ist diese Rassegruppe vor allem eins: bunt und vielseitig. Natürlich bringen sie ihrer arabischen Wurzeln wegen immer bestimmte Eigenschaften mit wie einen menschenbezogenen Charakter, Genügsamkeit, schnelle Erholungsfähigkeit und Adel.   

Was allen "Arabern" - im engeren und auch im weiteren Sinne - aber wohl gemein ist: eine besondere Schönheit, Menschenverbundenheit und Ausdauer. Und ein Hauch vom Zauber des Orients...

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Was ist ein "Araber"-Pferd?

Eigenständige Araber-Rassen

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