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Reportage: Hispano Araber


Seine fabelhafte Geschichte

Schön, stolz und einfach nicht unterzukriegen. Die Geschichte der Hispano-Pferde ist einzigartig.

Seine fabelhafte Geschichte

Als der fabelhafte Vogel Phönix im Feuer vergangen war, entstieg er hernach der Asche schöner als je zuvor. Ähnlich ergangen ist es dem Hispano, einem Abkömmling der edelsten Pferderasse überhaupt: den Araberpferden. Feurig, elegant und Helden aller Märchengeschichten kommt dem Araber wohl kaum ein anderes Pferd gleich. Doch als er die arabischen Länder verließ und auf der iberischen Halbinsel auftauchte, als spanische Pferde seiner Zucht beigemischt wurden, da wurde aus dem arabischen Wüstenläufer ein noch schöneres Pferd, ein Hispano. Mit großen Augen, wunderschönem Schwanenhals und breiter, mutiger Brust. 

Der Ruf des Andalusiers

Der Ruf des Andalusiers

Anhänger des Hispanos glauben, er vereine die besten Vorzüge beider Rassen: die der Araberpferde und die der iberischen Pferde. Mutig und stolz wie die einen, fleißig und begabt wie die anderen. Leider gab es auf der iberischen Halbinsel, die sich aus den Ländern Spanien und Portugal zusammensetzt, schon zwei sehr berühmte Pferde: Andalusier und Lusitanos. Deren Züchter stemmten sich mit aller Kraft gegen den Eindringling. Was soll der haben, was unsere Pferde nicht haben?! Sie fürchteten um den guten Ruf ihrer Pferde. Tatsächlich kam es auch so, dass man die Zucht beider Rassen der Zucht des Hispanos anpasste. 

Diese großen Augen

Diese großen Augen

Wie schön ist er wirklich? Der Kopf des Hispanos ist edel und leicht geformt. Er ähnelt unverkennbar den vielen Zeichnungen und Malereien, die Grimms Märchen oder die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht illustrieren. Die Augen sind groß und eindrucksvoll. Die Stirn ist hoch und die Ohren sind klein, aber beweglich. Die Brust ist breit, der Rücken kurz und kräftig – kräftig genug, um auch den größten Reiter mit Leichtigkeit zu tragen. Dazu weht der hochangesetzte Schweif beschwingt im Wind. Die Lieblingsfarbe des Hispano-Pferdes ist ein warmes Braun. Schimmel gibt es seltener unter ihnen.   

Hispano, der Eroberer

Hispano, der Eroberer

Der Ruf der Hispanos drang in alle Welt. Seine Geschichte führte ihn über die Grenzen Spaniens und Portugals hinaus, über den Atlantischen Ozean bis nach Amerika. Er nahm an der Eroberung Lateinamerikas teil und hatte seine größten Fans unter den Militärs. Seine freundliche und umgängliche Natur werden nur von seinem Mut und seiner Wendigkeit überboten. Besonders diese Eigenschaften braucht der Hispano auch. Denn während andere, weniger begabte Pferde als Reit- und Springpferde ihr Talent beweisen müssen, wagt er sich in die großen Arenen Spaniens, um den Kampf mit jungen wilden Stieren aufzunehmen.

Rasse-Check

Ursprung: Spanien
Verbreitung: Spanien
Stockmaß: 155 bis 160 cm
Farben: Braune, Hellbraune, Schimmel
Talent: Reit- und Springpferd
Charakter: mutig, intelligent, gehorsam

 

Fotos: © slawik.com

Test: Reitwissen

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Reportage: Isis & Shettys
Isis & Shettys
 

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Umfrage
Was ist dir bei einem Pferd wichtig?
Es sollte schnell im Galopp sein.
Es sollte verschmust sein.
Es muss hoch springen können.
Es darf sich nicht so schnell erschrecken.
Es muss einfach nur schön sein.
Es darf keine Macken haben.
Es sollte meinen Hund mögen.
Es sollte pflegeleicht sein.
Teilnehmer: 2914

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