Leiden für die Schönheit

Jedes Jahr leiden Millionen von Tieren. In Versuchslabors wird an ihnen die Schädlichkeit von Wirkstoffen für Kosmetik-Produkte getestet. Muss das denn sein?
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Viele Tiere
Die Zahl der Tiere, die getestet werden steigt jährlich. Allein 2009 wurde an 2,7 Millionen Tieren (zum Beispiel Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Affen oder Hunde) verschiedene Versuche durchgeführt. 
Verboten?
Die Kosmetik-Industrie arbeitet ständig mit chemischen Stoffen, zum Beispiel, um neue Produkte zu entwickeln. Vor dem Verkauf wird getestet, ob sie die Haut reizen oder schädigen. Seit einigen Jahren sind Tierversuche bei Kosmetik-Produkten verboten und im März 2009 wurde das Verbot auch auf die einzelnen Inhaltsstoffe ausgeweitet. Bei Stoffen, die nicht nur in Kosmetika, sondern auch anderen Produkten, wie z.B. Autolacken vorkommen, sind Tierversuche aber immer noch erlaubt. 
Mehr Infos!
Wie sehr die Tiere leiden, ob es Alternativen zu den Tierversuchen gibt und bei welchen Produkten keine Tiere leiden müssen erfährst du in deiner aktuellen Wendy, auf Seite 14-16.
Wie Labortiere gehalten werden und was sie durchmachen – all das findest du in deiner aktuellen Wendy.

Besonders brutal: Botox
Das Nervengift Botox lassen sich Menschen unter ihre Gesichtshaut spritzen. Es lähmt die Muskeln und lässt das Gesicht dadurch viel jünger aussehen. Was wenige wissen: Für den Test jeder einzelnen Produktionseinheit Botox müssen mindestens 100 Mäuse sterben. Pro Jahr sind das weltweit 100.000 bis 300.000 Mäuse. Das EU-weite Tierversuchsverbot gilt nicht, weil Botox rechtlich als Medikament angesehen wird.
Was du tun kannst und weitere Links findest du in deiner aktuellen Wendy.
Die tun was!
Die Ärzte gegen Tierversuche setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Produkte nicht mehr an Tieren getestet werden. Ausführliche Informationen findest du auf ihrer Homepage. Außerdem bekommen alle Wendy-Leserinnen ein kostenloses Informationspaket, das Buttons, Aufkleber, einen Stundenplan, eine Info-Broschüre, Unterschriftenlisten und vieles mehr enthält.
Foto/Illustration: Animal Rights Sweden, Ärzte gegen Tierversuche
Was hältst du von Tierversuchen? Engagierst du dich gegen die grausamen Tests an Tieren? Diskutiere mit!
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